Wir befinden uns inmitten der Verhandlungen zu den kommenden Pensionserhöhungen - doch derzeit zeichnet sich noch keine Lösung ab: 5,8 Prozent beträgt der berechnete Inflationswert für die letzten 12 Monate - diese Zahl bildet damit auch die gesetzliche Grundlage für die Pensionserhöhungen. „Viel zu wenig“ tönt es dazu aber seit Wochen von ranghohen Pensionistenvertretern - ÖVP-Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec dazu in „Nachgefragt“ mit Gerhard Koller: „In den 5,8 Prozent stecken noch anteilig die niedrigen Inflationswerte aus dem Herbst letzten Jahres - der aktuelle Wert ist viel höher!“
Der Wocheneinkaufs-Index wäre zum Beispiel um 19 (!) Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen - dies wäre realistisch und ein besserer Bezugswert für die Pensionserhöhungen. Was das Gesetz aber freilich so nicht vorsieht. Korosec kann sich etwa einen Mix aus Pensionserhöhung, noch zu definierenden Maßnahmen der Bundesregierung gegen die Teuerung und eine mögliche Einmalzahlung vorstellen.
Und dann wäre da noch das Argument der „Generationengerechtigkeit“, das Jugendstaatssekretärin Plakolm zuletzt ins Spiel gebracht hat. Also die Berücksichtigung der Interessen der Jugend und künftiger Generationen. Was auf eine moderate Pensionserhöhung hinauslaufen würde. Ob man denn nicht schlicht und einfach sagen müsse, dass wir alle - also auch die Pensionisten - uns künftig weniger als bisher leisten können werden: „Ja, schon, aber trotzdem ist es für viele Mittelstands-Pensionsbezieher eine Art Schock, wenn sie bemerken, dass sie sich plötzlich viel weniger leisten können“ so Korosec. Mehr Details dazu sehen Sie im Video oben.
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