01.08.2022 15:30 |

Nach Contact Tracing

Stadt Salzburg widmet sich Entschädigungsverfahren

Nach dem Ende des Contact Tracings per 1. August in ganz Österreich werden in der Stadt Salzburg nun andere Baustellen angegangen. Der Magistrat will die offenen Entschädigungsverfahren so schnell wie möglich abarbeiten. Das werde aber noch dauern.

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Mit der neuen Covid-Bundesverordnung wird das Corona-Virus ab heute, 1. August, anders eingestuft: Keine Quarantäne für Symptomlose, die Bundesregierung setzt auf die Eigenverantwortung im Umgang mit dem Virus. Deshalb wurde auch das Contact Tracing österreichweit beendet. 

Seit Beginn der Pandemie im Februar 2020 wurden in der Stadt Salzburg 85.000 Erkrankte in Quarantäne abgesondert. Zudem gab es 40.000 Absonderungen von unmittelbaren Kontaktpersonen (Kategorie 1) und 5.000 Verkehrsbeschränkungen (Kontaktpersonen der Kategorie 2).

17.500 offene Entschädigungsverfahren
In der Landeshauptstadt wird dem Team der Contact Tracer auch nach dem Ende der Nachverfolgen nicht langweilig. „Das heißt, wir können jetzt mit aller Kraft die rund 17.500 Entschädigungsverfahren abarbeiten, die in der Stadt Salzburg nach dem Epidemiegesetz noch offen sind. Das werden wir zum Wohl der betroffenen Firmen so schnell wie möglich machen“, so Bürgermeister Harald Preuner.

Michael Haybäck, Abteilungsleiter der Bezirksverwaltungsbehörde, rechnet damit, dass die Erledigung aller Entschädigungsverfahren aufgrund ihrer schieren Zahl bis ins neue Jahr brauchen werde. Aktuell stünden dafür nun freilich auch die 26 Mitarbeiter des Contact Tracings zur Verfügung. Sie würden weiterhin dringend gebraucht. Mit diesem Personalstand sei es der Stadt auch möglich, rasch auf eine neue Pandemiesituation reagieren zu können.

 Salzburg-Krone
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