In der Fachschule im niederösterreichischen Mistelbach wurde Wein heuer auch wie schon vor Jahrtausenden gekeltert.
Dass die alten Römer ein gutes Tröpferl zu schätzen wussten, ist bekannt. Doch als Wiege des Weinbaus gelten die Region um das Schwarze Meer und das antike Perserreich. Gekeltert wurde der Wein damals in Amphoren, die später von Fässern und in der Gegenwart von modernen Edelstahltanks abgelöst wurden.
An der Fachschule in Mistelbach besann man sich nun wieder der ursprünglichen Methode der Weinherstellung – erstmals wurde ein Traminer in einer Amphore aus Sandstein vergoren. „Mit unserem Amphoren-Wein betreten wir Neuland, denn es gibt da kaum gesicherte Erfahrungswerte“, sagt Kellermeister Günter Prem. So viel weiß man aber schon: Durch den Zusatz von mit der Hand gelesenen Beeren können sich vielfältige neue Aromen entwickeln.
„Volle Aromatik“
Doch ist Geduld gefragt: „Der Amphoren-Wein wird seine volle Aromatik erst in ein paar Jahren entfalten“, so Prem. Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister ist es wichtig, dass die Schüler alle Facetten dieser ursprünglichen Weinherstellung lernen können.













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