Der „Radreport 2022“ zeigt: In der Stadt erwarten sich Radler noch mehr.
Die Stadt Salzburg verfügt über 195 Kilometer Radwege und ist auf die Bevölkerung gerechnet damit klarer Spitzenreiter unter den Landeshauptstädten. Dennoch sind Salzburgs Radler mit dem Angebot unzufrieden, wie der „Radreport 2022“ zeigt. Neue Infrastruktur wie Abstellplätze oder Servicestationen sollen das Bild verbessern. Salzburgs Radler sind laut dem „Radreport 2022“ nicht wirklich zufrieden. Mit Hilfe von wissenschaftlichen Erkenntnissen soll an Verbesserungen gearbeitet werden. Das betrifft zum Beispiel die Pendlerstromanalyse, die aufzeigt, wo ein Radweg oder eine Servicestation am sinnvollsten ist. Die Zahlen zeigen auch die Wichtigkeit des Radweges in der Innsbrucker Bundesstraße, der künftig die Landeshauptstadt mit Wals verbinden soll. 15.000 Pendlerfahrten zwischen den Gemeinden gibt es täglich – in jeder Richtung. Mit dem Radweg sollen die Pendler animiert werden, das Auto stehen zu lassen. Die Detailplanungen werden in diesem Jahr abgeschlossen.
Graz investiert bis 2030 satte 100 Millionen Euro
Jährlich laufen zwei Millionen Euro aus dem Stadt-Budget in die Radinfrastruktur – in Graz sind es bis 2030 satte 100 Millionen. Der Vergleich zeigt aber: In Salzburg kommen auf jeden Einwohner 1,21 Meter Radweg, in Graz nur 0,45 Meter. Auch wenn Graz Aufholbedarf hat, ist die gigantische Investitionssumme ein starkes Zeichen.












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