Die Cup-Neuauflage zwischen Austria Salzburg und Sturm Graz ruft schlimme Bilder in Erinnerung. Die Polizei hatte nach dem Schlusspfiff mit Hooligans zu kämpfen. Zum Start der Regionalliga zeigten die Aufsteiger ihr Können.
Als einziger der vier Regionalligisten schaffte es Austria Salzburg in die zweite Runde des ÖFB-Cups. Mit Sturm Graz wartet ein echter Kracher. Damit kommt´s zum Wiedersehen, beide Teams waren sich schon im September 2014 gegenüber gestanden. „Da werden Erinnerungen wach“, sagte „Präse“ Claus Salzmann.
Damals empfingen die Violetten die „Blackies“ in Vöcklabruck. Schon im Vorfeld galt die Partie als Hochrisikospiel. Im Gegensatz zu den Geschehnissen nach Schlusspfiff, blieb es während der 90 Minuten geradezu friedlich.
Die Sturm-Fans rissen einen Zaun nieder, verbotene Pyrotechnik wurde abgefeuert. Nachdem die 0:5-Pleite der Austria besiegelt war, eskalierte es völlig. Knapp 230 Polizisten hatten große Probleme, die gewaltbereiten „Anhänger“ beider Lager zu kontrollieren. Böller, Flaschen, Steine und sogar Leitpflöcke flogen – eine Spur der Verwüstung war die Folge. Es gab mehrere Verletzte. Einige Personen wurden festgenommen.
Das alles ist fast acht Jahre her, vieles hat sich geändert. Ob die Austria ums Heimrecht – diese Möglichkeit steht den Regionalligisten in der zweiten Runde zu – ansuchen wird, ist noch offen. „Wir werden das in einer Sitzung kommende Woche besprechen, “, sagte Salzmann. Das Spiel fände dann mangels Flutlicht-Erlaubnis wohl in Ried statt.
Schlagabtausch in Golling
Zum Start der Regionalliga Salzburg lief es für die Violetten gut. Dank eines Tores von Joey Zottl gewannen die Mannen von Christian Schaider etwas glücklich mit 1:0. Genauso wie der TSV St. Johann, der den SV Grödig verdient bezwang. Goldtorschütze war Florian Ellmer. Für eine Überraschung sorgte der UFC Hallein: Der Aufsteiger kämpfte den SV Seekirchen mit 2:1 nieder. Nachdem Aaron Volkert die Heim-Führung durch Christoph Siller ausgeglichen hatte, stellte Adrian Wagner den Endstand her. Einen wilden Schlagabtausch gab es in Golling. Die Hausherren waren gegen den USK Anif schnell mit 2:0 in Front. Sebastian Voglmaier und Lukas Brückler hatten getroffen. Dann schlug die Stunde von Gäste-Flitzer Daniel Leitz, der die Partie per Dreierpack auf den Kopf stellte. Ehe es wieder Brückler war, zum 3:3 traf und dem SC Golling den Punkt sicherte.












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