Die Bullen-Stürmer sind logischerweise Favorit für die Torjägerkrone. Ikone Hans Krankl ist in Geschichte der Bundesliga der Treffsicherste, Pfeifenberger holte den „billigsten“ Pokal ...
Tore sind noch immer die härteste Währung im Fußball, der Titel des Torschützenkönigs ist seit Jahren gleichbedeutend mit einem Auslands-Transfer. Zeigte sich zuletzt bei Salzburgs Karim Adeyemi, der zu Dortmund wechselte - der mit 19 Treffer gleichauf liegende Giacomo Vrioni ging von der WSG Tirol zu MLS-Klub New England. In der Saison davor war Salzburgs Patson Daka bester Schütze, er spielt bei Leeds. Der Israeli Shon Weissman durfte nach der Traumsaison 2019/20 mit 24 Treffern im Gepäck zu Real Valladolid, sein Vorgänger Munas Dabbur verdient sein Geld in Hoffenheim. Nicht nach Wunsch lief es für Ex-Austrianer Larry Kayode, der 2016/17 immerhin 17 Tore erzielte - Manchester City verlieh ihn an Girona, dann sicherte sich Schachtar Donezk die Rechte, verlieh ihn in die Türkei zu Gazientep und Sivasspor. Von 2013 bis 2016 hieß der Torschützenkönig Jonathan Soriano, der sich dann seine Tore bei Beijing Guoan fürstlich bezahlen ließ.
Den mit 1,14 höchsten Schnitt pro Partie seit Gründung der Bundesliga hat Hans Krankl (1977/78, 41 Rapid-Tore), den „billigsten“ Titel gab es 1993/94 und in der Saison darauf: Nikola Jurcevic und Heimo Pfeifenberger reichten14 Tore (Schnitt 0,39). Wer sind diesmal die Favoriten? Natürlich die Salzburg-Stürmer Sesko und Fernando - aber auch Sturms Höjlund könnte mitschnuppern.
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