Volle Auffangbecken!

Jahrhundertunwetter: In Gnesau packten alle mit an

Kärnten
21.07.2022 16:22

Auch in Gnesau richtete das Unwetter Ende Juni zahlreiche Schäden an. Schlimmeres konnte aber noch rechtzeitig verhindert werden, alle Auffangbecken waren randvoll!

In der Gemeinde Gnesau im Bezirk Feldkirchen zerstörte das Unwetter mehrere Straßen und Höfe. Verglichen mit dem Gegendtal habe sich der Schaden jedoch noch in Grenzen gehalten. Wie in Arriach und Treffen dauern aber auch in Gnesau die Aufräumarbeiten noch weiter an. „Auch einige Privathäuser und Landwirtschaften sind betroffen“, wie Vizebürgermeisterin Brigitte Ritzinger schildert: „Ohne die rechtzeitige Maßnahmensetzung wäre der Schaden aber auch bei uns mit Sicherheit unüberschaubar geworden!“

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Der Zusammenhalt in dieser Krisensituation in der Gemeinde war unglaublich! Danke an alle, die im Einsatz waren!

Vizebürgermeisterin Brigitte Ritzinger

In der Unwetter-Nacht sind in Gnesau nicht nur die Feuerwehren ausgerückt. „Bereits ab drei Uhr in der Früh haben viele unserer Landwirte mit ihren Maschinen Geröll weggeräumt“, so Ritzinger: „Alle haben unglaublichen Einsatz gezeigt, besonders Bürgermeister Erich Stampfer!“

Notstromaggregat neu angeschafft
Vor allem die baulichen Schutzmaßnahmen würden Schlimmeres verhindert haben. Amtsleiterin Brigitte Böhme: „Die drei Auffangbecken beim St. Magarethen Bach waren bis zum Rand gefüllt. Ohne diesen Hochwasserschutz wäre alles viel schlimmer gewesen.“ Auch ein neues Notstromaggregat wurde erst kurz vor dem Unwetter angeschafft. „Im Krisenfall versorgt das Aggregat das Gemeindeamt mit Strom - dort können sich dann alle melden, die Hilfe brauchen. Die Einrichtung ist sozusagen unser Leuchtturm für den Ernstfall.“ Notfallpläne und Prioritätenlisten existieren bereits. Das Katastrophenkonzept der Gemeinde werde zudem ständig erweitert.

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