Neuer Bildungscampus

Moderne „Eisenbahner-Uni“ für Zukunftsberufe

Am neuen ÖBB-Bildungscampus in St. Pölten werden künftig pro Jahr mehr als 1000 Fachkräfte für die Mobilitätsbranche ausgebildet. 75 Millionen Euro wurden investiert.

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Hier wird gelehrt, gelernt und geprüft: Mit der Eröffnung des neuen ÖBB-Bildungscampus in St. Pölten werden auf rund 60.000 Quadratmetern Top-Ausbildungen in echten Zukunftsberufen geboten. Da in den kommenden Jahren rund die Hälfte aller Bahn-Mitarbeiter in Pension geht, haben die ÖBB rund 75 Millionen Euro in die Hand genommen, um zeitgerecht in die benötigten Fachkräfte zu investieren.

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Die Entscheidung für den Beruf der Fahrdienstleiterin habe ich bisher keine Sekunde bereut. Die vergangenen neun Monate der Ausbildung waren eine spannende Zeit mit guten Einblicken in die Praxis.

Simone Hrbek absolvierte Ausbildung in St. Pölten

Modernste Lehrmethoden
„Hier entsteht unsere Zukunft“, freut sich ÖBB-Vorstand Andreas Matthä anlässlich der Eröffnung. Besonderes Highlight für den Obereisenbahner ist „Lisa“. Hinter dem klingenden Frauennamen verbirgt sich nämlich ein Loksimulator, um Störfälle oder Gefahrensituationen zu trainieren. „Wir verbinden Tradition und Moderne - mit handfesten Schaustücken und digitalen Lehrmethoden“, so Matthä.

Eisenbahnspezifische Berufe
In der neuen „Eisenbahner-Uni“ werden etwa Fahrdienstleiter, Verschieber, Triebfahrzeugführer oder Wagenmeister für ganz Österreich ausgebildet. In der „Eisenbahner-Hauptstadt“ St. Pölten stehen künftig 30 Seminar- und 15 Spezialräume mit Lehrwerkstätten, Modell- und Simulationsanlagen zur Verfügung. Rund 550 Personen absolvieren hier seit April ihre Aus- und Fortbildung. Für Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko bietet sich damit die Möglichkeit, die Mobilität der Zukunft in NÖ mitzugestalten. Und Bürgermeister Matthias Stadler betont: „St. Pölten hat sich als Bildungsstandort etabliert.“

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