Der Umgang mit Flüchtlingen in Österreich und der EU müsse neu überdacht werden. Es sei kurzsichtig, die Fluchtursachen nicht vor Ort zu bekämpfen und sich danach über die Auswirkungen von Krisen zu beschweren: Ewa Ernst-Dziedzic in „Nachgefragt“.
Die Sprecherin der Grünen für Außenpolitik, Migration und Menschenrechte beklagt im Gespräch mit Carsten-Pieter Zimmermann auf krone.tv, dass innerhalb der EU Uneinigkeit in Bezug auf den Umgang mit Flüchtlingen bestehe. In der Folge würden diese instrumentalisiert. Die Union solle sich dringend Gedanken machen, was passieren wird, wenn sich noch mehr Menschen auf den Weg nach Europa begeben. Dies sei auch zu erwarten, da klimatische Veränderungen und humanitäre Katastrophen für Tausende das Leben in ihrem Herkunftsland unerträglich machen könnten.
Ernst-Dziedzic äußert sich auch kritisch über das Vorgehen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Dieser arbeite an einer „Sicherheitszone“ in Nordsyrien - was ein beschönigender Ausdruck für eine Form der Vertreibung sei. „Er macht etwas Ähnliches wie Putin. Es gibt da nur weniger Aufschrei“, so die Nationalratsabgeordnete.
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