Die Teuerung ist für den Großteil der Menschen im Ländle zu einer echten Belastung geworden - das ergab eine ÖGB-Umfrage
Die Inflation liegt aktuell in Österreich bei 8,7 Prozent - das ist der höchste Wert seit 1975. Wie sehr die Teuerung auch in Vorarlberg an der finanziellen Substanz nagt, zeigt eine - nicht repräsentative - Umfrage des Österreichischen Gewerkschaftsbundes (ÖGB). Demnach müssen sich 78 Prozent der Befragten aufgrund der Teuerung teils massiv einschränken, das gilt vor allem für die Bereiche Mobilität, Lebensmittel und Energie.
Andere Maßnahmen gefragt
Die Inflation hat somit mit voller Wucht auch den Mittelstand erfasst. Für Reinhard Stemmer, Landesvorsitzender des ÖGB, lässt die Umfrage nur einen Schluss zu: „Ein Ende der katastrophalen Situation ist nicht in Sicht. Die Maßnahmen der Bundesregierung greifen nicht. Anstatt Preise zu deckeln, werden Einmalzahlungen nach dem Gießkannenprinzip ausgeschüttet, die zwar viel kosten, aber im Endeffekt wenig bringen.“
Energiepreisdeckel
Er fordert stattdessen einen Energiepreisdeckel für Haushalte sowie eine Steuersenkung auf Treibstoff und Grundnahrungsmittel: „Diese Entlastung würde schnell bei den Menschen ankommen.“ Ein Energiepreisdeckel ließe sich über die Illwerke-VKW auch auf Landesebene umsetzen - allerdings steht die Landesregierung derartigen Ideen ablehnend gegenüber.
Wofür wiederum Stemmer kein Verständnis hat: „Wenn jede Maßnahme mit ’wenn’ und ’aber’ zerredet wird, vergehen wieder Wochen und Monate und es gibt immer mehr Menschen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können.“














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