Nach Covid-Impfung im Herbst 2021 erlitt Lisa Gruber Herzmuskelentzündung. Der Weg zurück ist hart, auch wenn die 17-jährige Stabhochspringerin nun wieder Gold geholt hat.
Herz-Schmerz! Davon können viele 17-Jährige ein Lied singen. Bei Lisa Gruber handelt es sich aber um eine Art, die extrem gefährlich war.
„Ende Oktober 2021 hab’ ich die zweite Corona-Impfung erhalten, kurz danach ging’s bergab: Ich hatte keine Luft mehr, war schlapp und ständig müde“, so die Stabhochsprung-Staatsmeisterin vom LAC Amateure Steyr. Die dennoch im Dezember noch auf Trainingslager war. „Anfangs konnten die Ärzte ja nicht feststellen, woher die Probleme kommen. Im Jänner ist man dann draufgekommen, was los ist“, so die Leistungssportlerin. Eine – wie vom Arzt ihres Vertrauens bestätigt – von der Impfung verursachte Herzmuskelentzündung wurde diagnostiziert. Da schrillten natürlich alle Alarmglocken. „Ich durfte drei Monate gar nichts tun. Im März war ich dann noch positiv, das war aber nicht schlimm. Im Endeffekt hab’ ich erst im Mai wieder begonnen. Jetzt kann ich zumindest wieder Sprünge absolvieren, aber Läufe gehen noch gar nicht“, so die U20-EM-Bronzene 2021.
Freitag gbeim Linz-Meeting
Hatte sie damals noch mit 16 Schritten Anlauf 4,15m überquert, so begann sie nun belastungsbedingt mit acht Schritten, steigerte sich auf 12. Auch so holte Lisa vor 14 Tagen mit 3,80m ÖMS-Gold und letzte Woche mit 3,60m auch OÖ-Gold. Freitag startet sie beim Austrian Top Meeting in der Linzer Oberband Arena. 4,05m wären das ob der Umstände zähe Limit für die U20-WM in Kolumbien. Gruber: „Selbst wenn’s klappt, ist unsicher, ob ich fahre. Es ist eine lange Reise und ich würde wieder Impfungen brauchen. Ich weiß nicht, wie ich das vertragen würde.“















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