01.07.2022 20:00 |

Neuer Park eröffnet

Reininghauspark: Die schönste Gstätten von Graz

Wildnis mit Struktur: Der aufblühende Grazer Stadtteil Reininghaus ist um einen Riesenpark reicher. Wie es sich in dem neuen Viertel leben lässt, hat Karin Gruber (62) der „Steirerkrone“ erzählt.

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Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters: „So mancher wird sich bei einem Besuch der neuen Parkanlage vielleicht denken: ,So eine ungepflegte Gstätten.‘ Aus der Perspektive von Schmetterlingen und anderen Insekten ist es hingegen die schönste Wiese der Welt“, nahm der für Konzept und Planung zuständige Philipp Rode von zwoPK-Landschaftsarchitektur gleich zu Beginn der offiziellen Eröffnung am Freitag etwaigen Kritikern den Wind aus den Segeln.

„Neues grünes Herz von Graz“
Nicht nur hinsichtlich Ökologie stellt der neue Grünraum mit seinen Wildblumenwiesen, 100 neuen Bäumen und 21.000 frisch gepflanzten Blütensträuchern eine Punktlandung dar, auch das Nutzungskonzept entspricht den Ansprüchen einer modernen Großstadt: „Der Park soll sozialer Treffpunkt sein, der Spielplatz Möglichkeit bieten, um Freunde zu finden“, freute sich Vizebürgermeisterin Judith Schwentner über das „neue, grüne Herz von Graz“.

Zitat Icon

Der Park wurde hinsichtlich Klimawandel versickerungsoffen konzipiert, zudem ist er nutzungsvariabel: Es ist alles erlaubt, was nicht verboten ist.

Planer Philipp Rode

Besonders sympathisch: Geräte und Stationen der bunten Spielzeile können von Menschen ohne und mit Behinderung genutzt werden.

Bewohner sehnen sich nach mehr Infrastruktur
10.000 Menschen sollen Reininghaus, das administrativ zu gleich drei Stadtbezirken gehört (Eggenberg, Gries und Wetzelsdorf), bis zum Endausbau im Jahr 2025 ihre Heimat nennen.

Karin Gruber wohnt bereits seit sechs Monaten in einem der rostbraunen Türme aus der Feder von Pentaplan. Mit dem Kauf ihrer 80-Quadratmeter-Wohnung im 14. Stock des „Mirror“ hat sich die 62-Jährige einen Traum verwirklicht: „Ich war schon vor zehn Jahren bei den Planungen dabei. Ich mag die Idee eines völlig neuen Stadtteils. Vor allem, weil dies in dieser Dimension auch bedeutet, viele andere Menschen um sich zu haben, das entspricht meinem Bedürfnis, nicht alleine zu sein“, erzählt die Frau, die auch Bezirksvorsteherin von Eggenberg ist.

Den besten Ausblick auf den neuen Reininghauspark hat Gruber bereits, jetzt fehle nur noch eines: „Infrastruktur gibt es leider noch gar keine. Ein Café zum Beispiel am neuen Park - das wäre nett.“ 

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