28.06.2022 20:00 |

Statt Klima und Islam

Österreicher sorgen sich wegen Teuerung und Krieg

Die explodierende Zahl an Asylanträgen, Corona-Wellen oder Klimawandel - alles Probleme, die in den Hintergrund rücken.

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Zum 13. Mal erscheint der Integrationsbarometer des Österreichischen Integrationsfonds. Dieser zeigt auf, wie das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund klappt. Es wurden dabei aber auch die Sorgen der Österreicher sowie ihre Haltung gegenüber ukrainischen Flüchtlingen abgefragt - mit durchaus überraschenden Ergebnissen. „Angesichts des Krieges ist eines klar. Die Neutralität Österreichs ist einzementiert. 69 Prozent sind sich sicher, dass es für die Sicherheit Österreichs besser ist“, so Studienleiter Peter Hajek.

Mehrheit für Hilfe für ukrainische Flüchtlinge
Zudem sprechen sich 39 Prozent sehr und 33 Prozent eher für die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine aus. Nur sieben Prozent sind strikt dagegen. Erstaunlich: Die Themen Zuwanderung oder Integration beschäftigen die Menschen trotz hoher Asylzahlen aktuell wenig. Grund dafür ist die positive Stimmung gegenüber den „kulturell nahen“ Ukraine-Flüchtlingen.

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Derzeit rücken andere Themen in den Fokus. Bleibt die finanzielle Lage angespannt, könnte die Mischung ungut werden.

Meinungsforscher Peter Hajek

Die Prioritäten ändern sich
Auch Klimawandel oder politischer Islam machten den Menschen zuletzt weniger Angst. „Derzeit dominieren die hohe Steuerbelastung und die Entwertung der Spareinlagen durch Inflation“, so Hajek. Übrigens: Corona ist den Menschen mittlerweile völlig egal ...

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