Darum läuft das Werkl:

Die fünf Gründe für die Trendwende von Hartberg

Steiermark
09.05.2022 11:00

Die Richtung zum Bundesliga-Klassenerhalt stimmt bei Hartbergs Fußballern. Die letzten drei Spiele mit sieben Punkten und zehn Treffern machen Hoffnung. Was die Oststeirer nach dem Negativlauf mit der sieben Spiele andauernden Torflaute änderten und was sie nun stark macht.

Vielleicht war es am Ende auch der schmerzende Finger von Hartberg-Goalie Rene Swete, der einen Teil zum 3:3 gegen den LASK beigetragen hat. Dass sich der Torwart vor dem Elfmeter gegen Hartberg verarzten ließ, brachte LASK-Schütze Sascha Horvath jedenfalls aus dem Konzept. Er knallte den Ball an die Latte.

Rene Swete gibt Entwarnung wegen seines Fingers. (Bild: Pail Sepp)
Rene Swete gibt Entwarnung wegen seines Fingers.

„Dem Finger geht es wieder gut. Nur die Kapsel ist geschwollen. Nix Schlimmes“, gibt Swete Entwarnung. So blieb es beim Unentschieden. Und Hartberg ist wieder voll auf Schiene. In den letzten drei Spielen gab es zwei Siege und ein Remis. Der Klassenerhalt ist zum Greifen nahe. Das sah vor Tagen noch anders aus.

Doch was sind die Gründe für die Trendwende...?
Der Torhunger: Sieben Liga-Spiele lang war das Tor für Hartberg wie vernagelt, gab es keinen Treffer. Gegen die Admira platzte der Knoten: Seither läuft das Werkl. In drei Spielen trafen die Oststeirer zehnmal!

Neues System: Neo-Trainer Klaus Schmidt setzte auf eine neue Spielausrichtung, baut auf zwei Spitzen und eine Raute im Mittelfeld. Dabei blüht vor allem Okan Aydin auf. „Okan hat eine tragende Rolle eingenommen“, ist Swete begeistert.

Mentale Kräfte: Schmidt setzte auf viele Einzelgespräche, traf bei den Spielern genau den Nerv.

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Dass wir gegen den LASK dreimal einen Rückstand aufgeholt haben, zeigt die Moral in unserer Truppe. Auch die Leistung stimmt.

Rene Swete

Starke Bank: Ausfälle wie jene von Abwehrchef Sonnleitner oder Regisseur Avdijaj muss man erst verdauen. Hartberg hat es getan. Egal, wer in die Mannschaft rückte - ob Steinwender oder Horvat - alle überzeugten.

Ruhe im Klub: Unaufgeregt ging Hartberg seinen Weg. Selbst als das Wasser bis zum Hals stand. Das sollte so bleiben. Dann kann Hartberg in den letzten zwei Partien (gegen Tirol und Ried) seelenruhig die Klasse halten.

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