Zu Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr waren rund 100 Personen gekommen, eine Dreiviertelstunde später waren es rund 250. Der SPÖ-Landtagsabgeordnete und SJ-Steiermark-Landesvorsitzende Max Lercher machte es am Mikro kurz: "Danke, dass so viele gekommen sind, jeder nimmt sich bitte eine Fackel - und vorsichtig sein mit der Flamme..."
Hohe SPÖ-Präsenz am Schlossberg
An aktiven Politikern zeigten sich einige weitere Mitglieder des Personenkomitees "Lichter gegen Rechts", darunter KPÖ-Landtags-Klubchefin Claudia Klimt-Weithaler und die frühere Grün-Abgeordnete Edith Zitz. An dem Fackelmarsch teilgenommen hat auch die halbe frühere SPÖ-Stadtregierung - mit Altbürgermeister Stingl und Ex-Stadträtin Tatjana Kaltenbeck-Michl. Armenpfarrer Pucher und SPÖ-Landesgeschäftsführer Toni Vukan begaben sich ebenfalls mit über den steilen Steig auf das Uhrturmplateau.
Die Veranstaltung verlief friedlich, auch die Polizei hatte die Situation offensichtlich als nicht brisant eingeschätzt. Zu sehen waren nur wenige Uniformierte, die sich dezent im Hintergrund hielten. Das Wetter hielt, die angekündigten Regenschauer blieben aus.
"Graz nicht rechtem Rand überlassen"
Laut Organisatoren - das Komitee wird von über 30 Organisationen unterstützt - ging es darum, "Graz nicht dem rechten Rand und seinen Parolen" zu überlassen und vor dem FPÖ-Parteitag (Infobox) ein Zeichen zu setzen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.