Update bei Tat in Linz

Vier Vergewaltiger knieten über ihrem Opfer (16)

Oberösterreich
31.03.2022 19:42

Nach dem schrecklichen Überfall auf ein 16 Jahre altes Mädchen in der Nähe des Linzer Hauptbahnhofes kommen immer weitere Details ans Tageslicht: So sollen Fremdenpolizisten, die zufällig Stimmen und Schreie hörten, die vier mutmaßlichen Vergewaltiger dabei erwischt haben, wie sie über dem Opfer knieten. Bei den drei Verdächtigen, die festgenommen werden konnten, handelt es sich um zwei 15 Jahre alte Afghanen sowie einen 14-jährigen Iraner. Nach einem vierten Beteiligten wird nach wie vor gesucht.

Der Übergriff fand in einem Stiegenhaus hinter dem Postverteilzentrum, das derzeit als Notquartier für ukrainische Vertriebene genutzt wird, statt. Damit dürfte die Tat aber nicht in Zusammenhang stehen.

Fremdenpolizisten, die dort einen Rundgang machten, erwischten die Verdächtigen auf frischer Tat, als sie die junge Deutsche vergewaltigten. „Wir müssen davon ausgehen, dass die Straftat vollendet wurde“, hieß es seitens der Landespolizeidirektion. Denn sie hatten die mutmaßlichen Täter dabei erwischt, wie sie gemeinsam über das Mädchen herfielen.

Die Beamten nahmen drei Jugendliche - einen Iraner (14) und zwei Afghanen (jeweils 15), alle Asylberechtigte - fest, ein Vierter ergriff die Flucht. Nach ihm wurde gefahndet, auch mithilfe eines Hubschraubers aus der Luft. Zur Identität des Flüchtigen ist vorerst nichts bekannt.

Auch zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei vorerst keine Angaben machen -  Täter und Opfer dürften sich aber nicht vorher gekannt haben.

Haimbucher: Straffällige Migranten „anderswo verwahren“
Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) forderte bereits, dass die EU straffällige Migranten „unter internationaler Aufsicht in Brüssel oder anderswo verwahren“ solle. Sein Parteikollege, der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml, verlangte einmal mehr vom Innenministerium eine Personalaufstockung bei der Exekutive. Man brauche mehr Polizisten in der Prävention und in Präsenz. Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter sieht die Situation nicht so tragisch. Sein pragmatischer Zugang: „Ich kann nur sagen, ich muss mit dem auskommen, was ich habe.“

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