Vom Winde verweht: Starke Böen in Verbindung mit anhaltender Trockenheit sind ein Problem. In weiten Teilen des Landes gab es im heurigen März wenig bis gar keinen Niederschlag. Das stellt nicht nur die Landwirtschaft vor grobe Probleme. Die Lösung für dieses akute Problem könnte ein alter Ansatz sein ...
Windschutzgürtel prägten lange das Landschaftsbild in Niederösterreich. Doch zuletzt sind diese Flächen, so scheint es, zurückgegangen. „Wir haben seitens des Landes 3000 Hektar an Erosionsschutz errichtet“, sagt der Landwirtschaftssprecher der ÖVP im Landtag, Richard Hogl.
Fünf Millionen Bäume
In Summe sind das fünf Millionen neue Bäume und doppelt so viele Sträucher, die nicht nur den wertvollen Ackerboden vor Windschäden bewahren, sondern auch für die Produktion erneuerbarer Energieträger sowie als Lebensraum für Tiere genutzt werden. Darum wird auch heuer konsequent weitergepflanzt: „24 Hektar Windschutzhecken mit einer Länge von 26,5 Kilometern sind geplant.“
Diese schützen die Böden nicht nur vor Stürmen, sondern auch vor Erosion durch Wasser – insgesamt 100.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche.
Trockenheit und starker Wind führen in jüngster Vergangenheit zu einem Bodenverlust auf Äckern. Das Land will Schäden durch Erdverwehungen natürlich gering halten.
ÖVP-Landtagsmandatar Richard Hogl
„Bemühungen zeigen nur Versäumnisse“
Diese Initiativen gehen aber nicht allen weit genug. Grünen-Mandatar Georg Ecker: „Die Bemühungen der Volkspartei sind ja nett, zeigen aber nur die Versäumnisse der Vergangenheit.“ Da helfe auch kein Schönreden: „Jahrzehntelang hat man die Landschaft ausgeräumt und leer gefegt“, kommentiert Ecker dieses „Versagen der Landespolitik in Niederösterreich“.











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