Prozess in Innsbruck

Tiroler (25) besaß über 1300 Kinderpornos

Tirol
24.03.2022 16:00

Kinderpornos entstehen durch Missbrauch von Minderjährigen. Dieser kann lebenslange Spuren hinterlassen. Auf das muss Richter Norbert Hofer den Angeklagten nicht hinweisen, er weiß es selbst. Dennoch hatte er zahlreiche Dateien abgespeichert.

Seit der Hausdurchsuchung befindet sich der 25-jährige Tiroler in psychologischer Behandlung. Das ist mittlerweile gut ein Jahr her. Vor Richter Norbert Hofer befindet er sich sofort schuldig: „Schon in der Pubertät habe ich diese Neigung bemerkt.“ Im Darknet hat er sich dann ausgetobt, seine Sucht, solche Bilder „anzuschauen und herunterzuladen“, auch ausgelebt.

Als mögliche Ursache gibt er an, dass er mit vier Jahren selbst missbraucht worden sei. Wer Richter Hofer kennt, weiß, dass er Angeklagte auf die schweren Schäden von den Misshandlungen hinweist, durch die Kinderpornos produziert werden. Hier war das nicht nötig.

Nicht rechtskräftiges Urteil: Acht Monate bedingt, 800 Euro Strafe.

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