22.03.2022 17:00 |

Wertvolle Ressourcen

11.800 Quellen sichern Wasserversorgung in Tirol

Keinerlei Niederschlag hat es in Tirol in den vergangenen Wochen gegeben. Auch diese Woche lacht bis Freitag die Sonne ungetrübt vom Himmel, wie ein Blick auf die Wetterprognose zeigt. Trotzdem wird heute, Dienstag, der „Tag des Wassers“ zelebriert. Zu diesem Anlass präsentiert das Land Tirol interessante Daten zum Grundwasser.

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So sind hierzulande stolze 11.800 Wasserquellen erfasst. Allein mit den 55 größten von ihnen könnte der jährliche Wasserbedarf von zwei Millionen Menschen gedeckt werden. Zu diesen größten Quellen zählen etwa die Mühlauer Quellen in Innsbruck, die Mühlsprungquelle in Nassereith, die Immenquelle in Ehrwald, die blaue Quelle in Erl oder die Mühlbachlquelle in Schwendt.

Interessant: Nur etwas mehr als die Hälfte der 55 Großquellen wird auch für die Versorgung mit Trinkwasser genutzt.

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Wir müssen uns vor einer generellen Wasserknappheit in Tirol nicht fürchten.

LHStv. Josef Geisler

Temperatur des Quellwassers gestiegen
Über 90 Prozent des Wasser, das täglich aus Tirols Wasserhähnen fließt, stammt aus den Großquellen, die eine Schüttung von mehr als 20 Litern pro Sekunde aufweisen. Vor dem Hintergrund des Klimawandels haben sich die Verantwortlichen im Landhaus angeschaut, ob und wie sich diese in den vergangenen 25 Jahren verändert haben.

Das überaus erfreuliche Ergebnis: Sie sprudeln unvermindert. Lediglich eine leichte Erhöhung der Temperatur konnte festgestellt werden.

„Trinkwasserversorgung in Tirol ist weiter gesichert“
Laut LHStv. Josef Geisler (ÖVP) „müssen wir uns vor einer generellen Wasserknappheit nicht fürchten. Unsere Trinkwasserversorgung ist gesichert“. Trotz der lang anhaltenden Trockenheit gibt es also keinerlei Grund zur Sorge, dass plötzlich kein Wasser mehr aus dem Hahn fließt.

Damit auch in Zukunft zu jeder Zeit eine sichere und effiziente Wasserversorgung in allen Regionen Tirols sichergestellt ist, müsse man sich aber „heute schon mit dem Wassermanagement von morgen befassen“, mahnt Geisler.

Land kündigt Schwerpunkt an
Es sei nämlich zu erwarten, dass der Bedarf an Wasser und der Nutzungsdruck auf die vorhandenen Wasserressourcen angesichts der Klimaveränderung steigen werde. Auch müsse man die Versorgung in den Gemeinden krisensicher machen, um für etwaige Naturereignisse gerüstet zu sein. Hierzu kündigt das Land einen Schwerpunkt an.

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