Der Pensionist aus Kapfenberg wollte am Mittwoch seine Frau mit dem Auto in Leoben abholen. Anfangs hatte er bei der Fahrt auf der S6 keine Probleme, doch gegen 14.30 Uhr verirrte er sich im Baustellenbereich in Oberaich auf die falsche Trasse.
Tunnel-Technik streikte
Der Mann war dann mehr als zehn Kilometer weit als Geisterfahrer unterwegs: "Er ist auch durch den zwei Kilometer langen Niklasdorftunnel gefahren. Normalerweise werden dort bei einer Geisterfahrt die Ampeln sofort automatisch auf Rot geschaltet, doch das war diesmal aus unerklärlichen Gründen nicht der Fall", berichtete ein Autobahnpolizist der "Krone". "Wenn dem Pensionisten Fahrzeuge entgegengekommen sind, ist er stehen geblieben, aber umgedreht hat er nicht."
Geisterfahrer ins Spital gebracht
Ein Autolenker, der neben dem Geisterfahrer auf der richtigen Trasse fuhr, konnte ihn vor dem Massenbergtunnel mit Handzeichen stoppen. Der Alkotest, den der "Geist" machen musste, war negativ. Aufgrund seiner Verwirrung wurde er von einem Arzt untersucht und danach ins Brucker Landeskrankenhaus eingewiesen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.