Fischer-Chef

„Hoffen, dass äußerster Westen verschont bleibt“

Angespannt verfolgt Fischer-Chef Franz Föttinger die Lage in der Ukraine, in der der Sportartikelhersteller ein Werk hat. Die Produktion läuft dort weiter. „Wir hoffen nach wie vor, dass der äußerste Westen verschont bleibt“, sagt er.

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In Mukaschewo im Westen der Ukraine, 40 Kilometer von der Grenze zu Ungarn entfernt, betreibt Fischer das größte Ski-Werk der Welt. Nach einem Großbrand war es gerade erst wieder in der Hochlaufphase, als der Krieg ausgebrochen ist.

Ein Teil der Mitarbeiter wurde zum Militärdienst abgezogen, trotzdem läuft der Alltag am Standort des Sportartikelherstellers aus dem Innviertel so gut es geht weiter. „Wir stehen in intensivem Austausch mit den Kollegen vor Ort, um das Werk im Teilbetrieb weiterbetreiben zu können“, sagt Geschäftsführer Franz Föttinger. Die Lieferungen aus der Ukraine ins Stammwerk nach Ried kommen an.

Unterstützung für die Familien von Mitarbeitern
„Der Zahlungsverkehr ist zwar stark eingeschränkt, aber machbar“, so Föttinger, der mit Finanzchef Christian Egger auch eine Hilfsaktion für die Region, in der das Werk steht, und für die Familien von ukrainischen Mitarbeitern ins Leben rief. Fischer dotierte einen Hilfsfonds mit 10.000 Euro, bat die Beschäftigten in Ried um ihre Unterstützung. Nächste Woche fährt außerdem erstmals ein Firmen-Lkw mit Hilfspaketen voller Hygieneartikel und Lebensmittel in die Ukraine.

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