Flüchtlings-Hilfe

250 Plätze in Hotels, Privatzimmer und Co.

Salzburg
05.03.2022 15:00
Wie viele Hilfesuchende aus der Ukraine nach Salzburg kommen werden, ist weiterhin unklar. Trotzdem muss das Land Unterkünfte und Betreuung für die Geflüchteten vorbereiten. Das soll dieses Mal jedoch nicht in großen Flüchtlings-Unterkünften geschehen, sondern so weit es geht im privaten Umfeld ablaufen.

Von großen Flüchtlingsunterkünften wie 2015 ist in Salzburg keine Rede mehr. Geht es nach Landesrat Schellhorn, will man die ankommenden Schutzbedürftigen so weit wie möglich auf private Unterkünfte aufteilen. „Wir erwarten mehrheitlich Frauen und Kinder, hier werden sicher auch die Pfarrverbände einige aufnehmen“, sagt Schellhorn.

Obwohl nicht klar ist, wie viele Schutzbedürftige in der nächsten Zeit tatsächlich Salzburger Obdach brauchen, will das Land bis Ende kommender Woche 500 Betreuungsplätze organisieren.

250 in Unterkünften, 250 Privat

Hoteliers, Organisationen, aber auch Privatpersonen können sich beim Land melden und ihre Räumlichkeiten für Ukrainische Flüchtlinge zur Verfügung stellen. 250 Schutzbedürftige kann man so unterbringen, weitere 250 kommen in Flüchtlingsunterkünfte wie beispielsweise in Tamsweg. Danach liegt der Fokus auf der Integration. „Wir werden die Qualifikationen erheben und das Angebot an Deutschkursen entsprechend ausbauen“, sagt Heinrich Schellhorn.

Auch wenn noch ungewiss ist, wie viele Ukraine-Flüchtlinge tatsächlich in Salzburg aufschlagen werden, ist die Betroffenheit und die Hilfsbereitschaft groß. Wer helfen möchte, kann sich an das Salzburger Freiwilligenzentrum wenden, hier werden die Angebote koordiniert. Besonders gefragt sind zum Beispiel Dolmetsch- oder Sprachdienste.

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