Man sieht Andi Tredak die zig Zeit, die er in den vergangenen Stunden im Auto verbracht hat, an. Doch als er samt seiner geretteten Familie wieder in Hof ankommt, überwiegt das glückliche Strahlen auf seinem Gesicht. Er hat es geschafft und seinen Schwager samt Familie auf eigene Faust aus dem ukrainischen Kriegsgebiet herausgeholt (die „Krone“ hat berichtet).
Die Familie schaffte es mit einem der letzten Züge heraus aus Kiew über die polnische Grenze, wohin Andi Tredak mit dem Auto unterwegs war. Bei Tredaks Ankunft im polnischen Flüchtlingslager war die Lage zuerst aber undurchsichtig: „Mein Akku war leer, ich wusste nicht, wie ich meine Familie finden sollte. Bei der Steckdose haben wir uns dann glücklicherweise zufällig getroffen“, erzählt Tredak.
Am Freitagabend schloss auch Andi Tredaks Ehefrau Kamila ihren Bruder plus Familie wieder in die Arme. Alle sind wohlauf, aber sehr geschafft von der langen Reise. „Ich bin wirklich froh, dass alles so gut und reibungslos geklappt hat. Kamila sieht ihren Bruder das erste Mal seit fünf Jahren wieder. Wir sind überglücklich“, sagt Tredak müde, aber zufrieden.











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