Einige Ukrainer kamen am Mittwochabend am Salzburger Bahnhof an, suchten mit selbst gebastelten Schildern nach Personen oder einem Kontakt zur ukrainischen Botschaft. Noch ist unklar, wie viele Flüchtlinge es nach Salzburg verschlagen wird. Sicher ist: Die ersten Schutzsuchenden haben bereits Unterschlupf bei engagierten Privatpersonen gefunden. Und auch die Unterbringung der anderen Flüchtlinge soll kleinstrukturiert erfolgen. „Massenquartiere wollen wir vermeiden“, sagt Landesrat Heinrich Schellhorn.
Am Terminal 2 am Salzburger Airport soll ein Erstaufnahmezentrum entstehen. Hier werden ankommende Menschen registriert und den Unterkünften zugeteilt. „Bisher haben sich schon zehn Hoteliers gemeldet. Wir sind für den ersten Ansturm gerüstet“, so Schellhorn. Wie viele Flüchtlinge kommen werden, kann auch der Landesrat nicht sagen - Planungsgröße sind derzeit unverändert rund 5000 Menschen. Chef des Planungsstabes und „Flüchtlingskoordinator“ wird der Leiter der Sozialabteilung, Andreas Eichhorn, sein.










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