Hilfskonvois aus NÖ

Blau-gelbes Herz schlägt für Opfer in der Ukraine

Landauf und landab formieren sich derzeit die Unterstützer für die Ukraine. Mittels Lkw und Bussen werden gesammelte Hilfsgüter an die Grenze und sogar direkt ins Krisengebiet gebracht. In Vösendorf, Bezirk Mödling, starteten gestern die Freiwilligen in Richtung Osten. Weitere Hilfslieferungen werden organisiert.
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In den gestrigen Morgenstunden startete der humanitäre Hilfskonvoi aus Vösendorf in Richtung Ukraine. Mit dabei waren neben Bürgermeister Hannes Koza auch Mitarbeiter der Marktgemeinde sowie Kameraden der örtlichen Feuerwehr und aus dem nahen Hennersdorf. Der Konvoi, bestehend aus fünf Fahrzeugen, hatte eine ukrainische Kleinstadt direkt hinter der Grenze zu Ungarn als Ziel und war bepackt mit gespendeten Gütern aus der Region und Wien-Margareten.

Zitat Icon

Schlimme Zeiten bringen auch oftmals das Beste im Menschen hervor. Wir reden nicht nur, sondern lassen auch Taten folgen.

Hannes Koza, Bürgermeister Vösendorf

Ortschef Koza erklärt: „Viele Flüchtlinge haben in den westlichsten Teilen der Ukraine Schutz gesucht. Wir werden in Absprache mit der ukrainischen Botschaft den Menschen dort die Sachspenden zukommen lassen und wenn möglich auch einige betroffene Flüchtlinge mit nach Österreich bringen.“

Die Vösendorfer Hilfsaktion traf am Nachmittag am Zielort ein und unterstrich damit, wie groß die Hilfsbereitschaft auch hierzulande ist. Aktionen wie diese können im Angesicht der Tragödie Hoffnung geben.

Weitere Helfer arbeiten bereits an Folgeprojekten
Doch nicht nur Einsatzorganisationen, Behörden und Politiker stehen an vorderster Front, wenn es um Hilfslieferungen geht. Mauricio Merwald, Unternehmer aus Biedermannsdorf (ebenfalls Bezirk Mödling) fasste sich ganz privat ein Herz: „Wir bereiten eine Fahrt an die slowakische und polnische Grenze der Ukraine vor. Unser Bus hat 82 Sitzplätze für Passagiere und einen großen Anhänger. Hygieneartikel und notwendige Güter werden hin- und Flüchtlingsfamilien nach Österreich hergebracht. Wir stehen dabei in engem Kontakt mit dem Samariterbund“, so der 39-Jährige zur „Krone“.

Heute und morgen können noch Spenden am Gemeindeamt Mödling abgegeben werden - das ist gelebte Solidarität!

Christoph Weisgram
Christoph Weisgram
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