Perfektes Timing

Feuerwehrmann „spritzt“ für Einsatz Hochzeitsnacht

So viel Einsatzfreude hat nicht jeder: Mitten in der Hochzeitsnacht fuhr ein Feuerwehrmann im oberösterreichischen Adlwang zu einem Brand! Seine Kameraden lobten den Atemschutzwart für sein „besonderes Engagement“. Er sagt: „Wir haben nur standesamtlich geheiratet. Das war nicht so eine große Hochzeit, wie man es sich vorstellt.“

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Sirenengeheul statt Hochzeitsglocken: In der Nacht auf Sonntag wurde die Freiwillige Feuerwehr Adlwang um 23.55 Uhr unter dem Einsatzstichwort „Brandeinsatz klein“ alarmiert. Aufgrund der Zivilcourage aufmerksamer Nachbarn konnte der Brand bald entdeckt und größerer Schaden verhindert werden. Einem Atemschutztrupp gelang es, den Komposter-Brand rasch unter Kontrolle zu bringen. Anschließend kontrollierten die Florianijünger noch die Einsatzstelle auf Glutnester. Nach einer Stunde war der nächtliche Einsatz vorbei.

Doch auch die Kameraden waren etwas platt, dass Atemschutzwart Manuel M. bei dem Einsatz aufgetaucht war. Sie lobten ihn auf Facebook: „Besonderes Engagement zeigte der Atemschutzwart der FF Adlwang. Er eilte von der Hochzeitsnacht direkt zum Einsatz!“

Manuel M. (31) versteht die Aufregung nicht ganz: „Meine Frau und ich, wir sind seit 2014 zusammen und haben auch schon zwei Kinder. Es war nur eine standesamtliche Hochzeit, nicht ein großes Fest.“

Der Florianijünger aus Leidenschaft wohnt nur einen Kilometer vom Adlwanger Feuerwehrdepot entfernt. Und der brennende Komposthaufen befand sich direkt beim Feuerwehrhaus.

Braut schlief, während der Bräutigam fest löschte
Detail am Rande: Die Braut bekam den nächtlichen „Ausflug“ ihres frisch Angetrauten gar nicht mit, weil sie tief und fest schlief.

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