26.01.2022 17:10 |

Leck in Pipeline

Riesiger Ölteppich vor dem Golf von Thailand

Im Osten Thailands steigt die Sorge vor einer möglichen Ölpest. Am Dienstag waren in der bei Touristen beliebten Provinz Rayong rund 160.000 Liter Rohöl aus einem Leck in einer Unterwasser-Pipeline der Star Petroleum Refining Company ins Meer gelaufen. Die Marine versuche fieberhaft, den Ölteppich im Golf von Thailand einzudämmen. Grund war ein Leck in einer Pipeline der Star Petroleum Refining Company.

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Gelinge dies nicht, so werde er voraussichtlich am Freitagnachmittag die Küste eines Marine-Nationalparks im Samet-Archipel erreichen, zitierte die Zeitung „Bangkok Post“ am Donnerstag den Generaldirektor der Abteilung für Umweltverschmutzungskontrolle, Atthapol Charoenchansa. Um die Ausbreitung des Öls zu stoppen, wurden Chemikalien ins Meer geschüttet.

Lauf Angaben der Star Petroleum Refining Company sei das Leck am Dienstag gegen 21 Uhr Ortszeit an einer Anlegestelle etwa 20 Kilometer südöstlich des Industriegebietes Map Ta Phut, südlich von Bangkok, entdeckt worden. Man habe das Ausfließen des Öls kurz nach Mitternacht gestoppt.

Der Sprecher der thailändischen Marine erklärte, dass sie ein Überwachungsflugzeug, zwei Schiffe und einen Hubschrauber geschickt habe, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Er sagte, der Hubschrauber werde das Gebiet erkunden und eine Chemikalie versprühen, um den Ölteppich zu zerstreuen.

Erinnerungen an Ölpest in Bucht von Ao Phrao
„Wir wollen nicht, dass sich die schreckliche Ölpest in der Bucht von Ao Phrao wiederholt“, sagte Sarinthip Tupmongkholsup, Präsident des Tourismusverbandes so Ko Samet. Auch damals hatte ein Pipelineleck eine Ölpest verursacht, der innerhalb kurzer Zeit die Insel erreichte und trotz sofortiger Säuberungsarbeiten nicht gestoppt werden konnte. Die Einheimischen hätten "jahrelang daran gearbeitet, das Öl zu beseitigen“.

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