21.01.2022 15:10 |

7 Millionen investiert

Koralpe-Trinkwasser wird zwei Kraftwerke antreiben

Die Stadt Wolfsberg investiert heuer trotz Krise sieben Millionen Euro. Denselben Betrag wollen auch die Stadtwerke in die Hand nehmen. Mit diesem Geld wird die bald 100 Jahre alte Trinkwasserleitung von der Koralpe ins Tal erneuert. Auch der veraltete Recyclinghof soll modernisiert werden. Damit will man das Problem der verdreckten Müllinseln in den Griff bekommen.

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„Die Verschmutzung der rund 100 Müllinseln ist immer noch dramatisch. Mit dem Ausbau des Recyclinghofes wollen wir das Problem endlich entflechten“, erläutert Bürgermeister Hannes Primus. 800.000 Euro werde die Erneuerung des Recyclinghofes verschlingen. „Die Zu- und Abfahrt wird mit einem zweispurigen Einbahnsystem erweitert, damit es nicht mehr zu Engpässen kommt“, ergänzt der Stadtchef.

Die Entsorgungsstellen sollen außerdem überdacht werden. Das Zufahren in den Recyclinghof werde mit der Wolfsberg-Card künftig bis 22 Uhr möglich sein. Stadtwerke Geschäftsführer Christian Schimik: „Die Planung für den Umbau läuft gerade. Wir wollen im Sommer mit den ersten Arbeiten beginnen.“

Viele Projekte werden umgesetzt
Um den Betrieb des Sprungturmes im Stadionbad auch weiterhin zu ermöglichen, werden die Aufstiegshilfen um 140.000 Euro generalsaniert. 300.000 Euro werden in den weiteren Ausbau der Glasfaser-Netzes investiert. Es gibt auch noch viele kleinere Projekte, die auf der To-Do-Liste der Stadtwerke stehen. Schimik: „Um unsere Trinkwasserreserven abzusichern, wird auch die Wasserschiene vom Verbundbrunnen in St. Andrä zu unserem Leitungssystem neu verlegt.“ Die Kosten dafür werden auf rund 700.000 Euro geschätzt.

Priorität hat vor allem der Ausbau der Wasserschiene von der Koralpe ins Tal. Bürgermeister Primus: „Die Leitungen sind fast 100 Jahre alt, sie müssen dringend erneuert werden.“ An die 30 Prozent der Bevölkerung werden mit Wasser von der Koralpe versorgt. Schimik: „Unter anderem sollen entlang der Leitung auch zwei Trinkwasserkraftwerke für klimafreundliche Elektrizität errichtet werden.“ Erste Maßnahmen des 4,5 Millionen Euro teuren Ausbaus sollen heuer erfolgen. Geplante Fertigstellung: 2024.

Gerlinde Schager
Gerlinde Schager
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