15-Kilometer-Jagd

Raser (21) filmte seine Untaten mit dem Handy

Da können sich die Polizisten bedanken: Ein Raser, der sich mit ihnen bei Mattighofen in Oberösterreich eine 15 Kilometer weite Verfolgungsjagd geliefert hatte, hatte seine Untaten mit dem Handy gefilmt.

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Die Braunauer Polizei führte am Dreikönigstag routinemäßige Verkehrs- bzw. Coronakontrollen in Mattighofen durch. Als die Beamten einen Pkw anhalten wollten, ignorierte dieser die Anhaltezeichen. Er fuhr in einer 70er-Zone mit über 130 km/h und überholte äußerst gefährlich. Anschließend versuchte er die Polizisten über Feldwege abzuhängen, wobei er außerdem eine Polizeisperre über ein angrenzendes Feld durchbrach.

Weg abgeschnitten
Eine der mittlerweile drei Streifen konnte sich dann vor den Raser setzen und ihn nach einer etwa 15 Kilometer langen Verfolgungsjagd kontrolliert zum Anhalten bringen. Der Raser versuchte anschließend noch einmal am Polizeifahrzeug vorbeizufahren, ihm wurde jedoch der Weg abgeschnitten. Alle drei Insassen, der 21-jährige Lenker aus Seekirchen am Wallersee, ein 17-jähriger Salzburger und eine 16-Jährige, wurden festgenommen.

Freiwillig hergezeigt
Aufgrund einer freiwilligen Durchsicht des Mobiltelefons konnten weitere, vom 21-Jährigen selbst gefilmte Übertretungen festgestellt werden. Er wurde auf freiem Fuß bei der Staatsanwaltschaft Ried im Innkreis angezeigt. Zusätzlich wird er wegen vielfacher Übertretungen im Hinblick auf die Verkehrssicherheit sowie das COVID-Maßnahmengesetz angezeigt. Die Festnahme der beiden anderen Fahrzeuginsassen wurden nach Klärung des Sachverhaltes umgehend aufgehoben.

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Krone Oberösterreich
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