Tierschützer aus Schwertberg in Oberösterreich sind schockiert: Kurz vor Weihnachten war, wie jetzt bekannt wurde, ein Jungschwan erschossen und auf einer Böschung abgelegt worden. Es handelte sich um einen glatten Durchschuss durch Hals und Brust. In der Nähe wurde zudem eine tote Stockente mit Schussverletzungen in der Aist gefunden.
Eine Anrainerin machte am Heiligen Abend in Schwertberg die scheußliche Entdeckung. „Der Jungschwan lag in der Böschung, dort wo wir am Vortag intensiv nach ihm gesucht haben“, schildert Tamara Binder von der Tierrettung/Tierheim Freistadt. Denn die Retter wurden bereits am 23. Dezember zu Hilfe gerufen.
Anzeige erstattet
„Der kleine Schwan war noch nie von seinen Eltern getrennt. Als wir am Tag vor Weihnachten ankamen, haben wir Mutter und Vater Schwan völlig aufgescheucht und verwirrt aufgefunden. Das Paar konnte nur in Panik auseinander gerissen worden sein. Von dem Jungschwan fehlte jede Spur, wir haben alles nach ihm abgesucht“, so Binder.
Die Tierretter gehen davon aus, dass das arme Tier woanders erschossen und dann auf den Platz neben der Aist gelegt wurde. Auch eine Stockente trieb erschossen im Wasser. Die Polizei wurde informiert und Anzeige erstattet.
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