Kind reanimiert

Zweijähriger fiel in Teich: Schwester als Retterin

Furchtbar, was sich noch im alten Jahr im oberösterreichischen Garsten abgespielt hat! Ein Zweijähriger fiel in einen Teich, war bereits reglos, als er von seiner Schwester gefunden wurde. Der Bub konnte noch reanimiert werden. Er wurde vom Helikopter C10 in die Linzer Kinderklinik geflogen. Die Familie wurde vom Kriseninterventionsteam betreut.

Das Drama passierte am 30. Dezember. Der Zweijährige hatte offenbar einen unbeobachteten Moment genutzt und war auf Wanderschaft gegangen. Der Bub fiel in einen Teich, wo ihn seine 16-jährige Schwester regungslos fand. Das Rote Kreuz wurde um 10.55 Uhr alarmiert. Dem Notarztteam gelang es, den Bub zu reanimieren. Der Kleine wurde dann von der Crew des ÖAMTC-Helikopters „Christophorus 10“ übernommen und in die Linzer Kinderklinik eingeliefert.

Krisenintervention für Familie
Der Vater des Kindes soll sich schwere Vorwürfe gemacht haben. Die gesamte Familie wurde vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut.

Tödliche Gefahren für Kleinkinder
Wie schnell sich Kleinkinder in tödliche Gefahr begeben, zeigt auch eine Tragödie, die - wie berichtet - am 23. Dezember in Vorderweißenbach geschehen ist: Der zweijährige Simon war in der Nacht heimlich aus dem Elternhaus ausgebüxt und dann unbemerkt bei minus zehn Grad im Schnee erfroren. Die Ermittlungen ergaben, dass der Bub offenbar aus seinem Gitterbett geklettert war, während seine schwangere Mutter (28) schlief und der Vater (31) bei Nachbarn war.

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