Bauernhof in Lochen

Tierische Einsätze: Zehn Ziegen starben bei Brand

Mit tierischen Einsätzen waren am Dienstagmorgen die Feuerwehren in Lochen und Kirchschlag beschäftigt. Bei einem Bauernhofbrand verendeten 10 Ziegen, darunter auch vier Zicklein. Und im Mühlviertel mussten um 5 Uhr in der Früh Florianijünger 20 ausgebüxte Kühe und Kälber jagen und einfangen.
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„Als wir am Einsatzort eintrafen befand sich der Stall bereits in Vollbrand. Unsere Hauptaufgabe war es, das daneben stehende Gebäude zu retten und das ist uns gelungen“, schildert Herbert Thaler, Kommandant von der Feuerwehr Lochen. Um 5.45 Uhr bemerkte der Sohn (30) des Landwirts den Brand, alarmierte sofort die Feuerwehr. Er versuchte auch noch selbstständig die angrenzende Garage vor den Flammen zu schützen.

Holzstall brannte völlig ab
Circa zehn Meter weiter war ein weiteres Wirtschaftsgebäude in dem 20 Kühe untergebracht sind. „Zum Glück blies der Wind in die andere Richtung und hat uns vor Gröberem geschützt“, sagt Thaler. Für die zehn Ziegen, darunter vier Zicklein, kam jede Hilfe zu spät. Sie verendeten in dem komplett abgebrannten Holzstall.

Morgendliche Kuhjagd
Gut ausgegangen ist in Kirchschlag die Jagd nach 20 ausgebüxten Kühen. Um 5 Uhr in der Früh ging bei den Florianijüngern der Notruf ein. „Die Tiere sind auf der Landesstraße herumgelaufen, wir mussten sie erst einmal beruhigen. Zum Glück sind einige unserer Feuerwehrmänner auch Landwirte“, so Gebhard Gangl, Kommandant von der FF Kirchschlag. „Es war irrsinnig nebelig, wenn da ein Auto in die Gruppe kracht endet es schlimm“, war der Kommandant froh, dass die Herde schnell zurück in den Stall gebracht wurde.

Lediglich eine Kuh und ein Kalb gingen weiter weg, wurden aber auch eingefangen. Die Tiere konnten durch ein offenes Gittertor aus dem Stall „flüchten“. „Ein Kuh hat gekalbt, der Bauer hat sich darum gekümmert, war abgelenkt.“

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