05.12.2021 15:00 |

Auch Kritik dabei

Ein Baumeister & seine millionenschweren Projekte

Ein neuer Stadtteil wird erschlossen. Im ersten Quartal 2022 rollen in der Feschnig-Siedlung die Bagger an, Günther Kollitsch errichtet dort in zwei Bauphasen zehn Hausanlagen mit 253 Wohnungen. Der Unternehmer ist in viele Projekte der Stadt eingebunden. Vom Spitalberg über St. Martin und KAC-Platz bis zum Ringquartier - auch das Vitalbad möchte er errichten…

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Unzählige Bauprojekte wurden und werden in Klagenfurt von Günther Kollitsch umgesetzt. Am Freitag fällt auch die Entscheidung, ob er mit der Porr AG das neue Vitalbad beim Minimundus errichten darf. Bei der ersten Präsentation hat die Schwimmanlage noch 50 Millionen Euro gekostet.

Neue Wohnanlagen
In St. Martin, am Spitalberg und in Viktring errichtet Kollitsch aktuell Wohnanlagen, auch in Feschnig rollen im ersten Quartal 2022 die Bagger an. Wiesen und Felder sollen zehn Häusern mit 253 Wohnungen weichen. Damit vergrößert sich auch das Klagenfurter Stadtbild. Bei vielen Anrainern sorgt das Projekt, das bei den Schoklitsch-Tennisplätzen entstehen soll, jedoch für Kritik: „Die ganze Idylle des Vorortes wird damit verschwinden. Die Wohnungen sind auch teuer.“ Kollitsch: „Die Stadtplanung war in das Projekt Klagenfurt-Nord von Beginn an eingeweiht. Es gab einen Architekten-Wettbewerb. Klagenfurt muss wachsen.“

Neues Stadtviertel
Auch beim Ring-Quartier im Bereich Fernheizwerk plant der Unternehmer, ein Mega-Projekt umzusetzen. Am Areal des ehemaligen Kucherhofs soll auf 50.000 Quadratmetern ein neues, lebendiges Stadtviertel entstehen. Baustart ist 2022.

Keine Wohnanlage auf KAC Gelände
Beim KAC-Gelände in der Magazingasse möchte Kollitsch, wie berichtet, eine weitere attraktive Wohnanlage errichten. Der KAC-Gesamtverein ist dort Inhaber des Trampolinparks und der Tribünen. „Wir haben nicht vor, das 7982 Quadratmeter große Grundstück an die Kollitsch Immobilien GmbH zu verkaufen“, versichert Karl Safron, der Obmann des KAC.

Die Fußballfelder in diesem Bereich sind jedoch im Besitz der Stadt Klagenfurt und können daher gegen bestimmte Auflagen verkauft werden. „Ein Wohnprojekt könnte dort optimal realisiert werden“, ergänzt Kollitsch, der dem KAC-Fußballklub dafür sogar fünf Plätze in Ehrenhausen anbietet. „Bis Weihnachten soll eine Entscheidung fallen.“

Christian Tragner
Christian Tragner
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