24.11.2021 06:00 |

Erhöhung ab Jänner

Strom wird bald bis zu 150 Euro pro Jahr teurer

Der erwartete teure Winter für Energiekunden ist nun da: Die Landesversorger in Wien, NÖ und Burgenland erhöhen die meisten Strom-Tarife ab Jänner um durchschnittlich rund 13 Euro im Monat. Im Jahr sind das 150 Euro. Kelag, Estag und andere Anbieter wurden bereits teurer.

Alleine die in Ostösterreich dominierenden drei Stromgesellschaften dürften mit ihren Tariferhöhungen an die 1,4 Millionen Haushalte treffen. Bei Wien Energie sind nur jene ausgenommen, die eine Preisgarantie haben oder einen Floater- bzw. Optima-Entspannt-Tarif nützen. Für die anderen steigen die Gesamtkosten um knapp 18 Euro, der neue Preis ist dafür bis 31. Dezember 2022 garantiert.

Die EVN hebt alle „Klassikkunden“ an, das sind 70 Prozent der Verbraucher. Der Mehrpreis beträgt für Durchschnittsverbraucher (3500 kWh/Jahr) etwa 13 Euro monatlich. Ähnlich agiert die Energie Burgenland.

Höhere Strompreis am Großhandelsmarkt
Grund für die teuren Tarife sei der im Jahresvergleich um 84 Prozent höhere Strompreis am Großhandelsmarkt, den man nicht „schlucken“ könne, heißt es. Schon zuvor haben die Landesversorger in Kärnten (per 15. Dezember für Standardtarife um 37 Euro bis 56 Euro im Jahr) und der Steiermark (seit 15. November um rund 64 Euro im Jahr) Erhöhungen verkündet. Auch diverse Stadtwerke (z.B. Graz, Judenburg, Kapfenberg, Hall, Wörgl) sowie private Anbieter (Ökostrom, Montana) wurden teurer.

Christian Ebeert
Christian Ebeert
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