Sebastian Kislinger greift nach Kreuzbandriss wieder an. Der Mooskirchner trainiert im Zillertal für den Weltcup-Auftakt in Russland.
Nach Kreuzbandriss am Ende der letzten Saison will’s Sebastian Kislinger nochmals wissen! Nach Operation und intensiver Therapie steht der 33-jährige Mooskirchner seit vier Wochen am Brett, bereitet sich im Zillertal mit dem ÖSV-Kader auf den Weltcupstart am 10. Dezember in Russland vor.
Die Vorbereitung mit Thomas Jaklitsch, dem Mental-Coach von Ultra-Radfahrer Christoph Strasser, scheint Früchte zu tragen: „Ich weiß, dass ich Trainingsrückstand habe, trotzdem habe ich nur ein Ziel: Olympia-Gold in Peking. Alles andere wäre eine falsche Einstellung!“
Der Kampfgeist von Nici Schmidhofer, die nach Knieverletzung ums Comeback kämpft, ist ein genauso großes Vorbild wie Teamkollege Benjamin Karl: „Er ist unglaublich. Auch wenn er an einem Tag der Schlechteste ist, kann er am nächsten Tag gewinnen. Diese psychische Stärke hätte ich gerne.“
Sich unter Neo-Teamchef Mario Rantschl aus Mariazell gegen sieben ÖSV-Kollegen durchzusetzen wird hart. Sebastian (2018 in Pyeongchang Elfter) versucht’s aber: „Es ist meine letzte Chance auf die Olympia-Medaille, ich will nicht aufhören, ohne alles probiert zu haben.“
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