22.11.2021 09:01 |

Freiwillige Präsenz

Schulen starten planlos in den Lockdown

Verwirrung zum Lockdown-Start: Für Lehrer wird der Unterricht zur Doppelbelastung. Indes wird die politische Verantwortung auf die Eltern abgeschoben.
Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Voll besetzt oder doch leere Klassen? Salzburgs Lehrer wissen nicht, was sie heute erwartet. Der neuerliche Lockdown kam für sie wieder einmal viel zu kurzfristig und mit widersprüchlichen Vorgaben. Jetzt steht fest: Die Schulen bleiben offen, die Kinder müssen aber nicht hingehen. Unterricht soll es in Präsenz und für Zuhause geben – eine Doppelbelastung für die Lehrkräfte.

„Der Montag wird sehr chaotisch. Ich vermute, dass viele Eltern ihre Kinder in die Schule schicken, aus Angst, sie könnten etwas versäumen“, sagt Sebastian Lankes, Lehrer an der Praxis-Mittelschule der PH Salzburg. Der Hybrid-Unterricht werde zur Herausforderung, denn nicht alle Schüler wurden mit digitalen Geräten ausgestattet. Für seinen Unterricht hat Lankes wie viele Kollegen über das Wochenende Lernpakete zusammengestellt.

Kritik an der Planlosigkeit kommt auch von Lehrer-Vertreterin Christine Haslauer. „Diese doppelte Dauerbelastung muss finanziell ordentlich abgegolten werden!“, fordert sie.

 Salzburg-Krone
Salzburg-Krone
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Kommentare lesen mit
Jetzt testen
Sie sind bereits Digital-Abonnent?