30.10.2021 17:00 |

Verletzter Verteidiger

Vallcis Comeback-Plan nimmt Formen an

Verteidiger Albert Vallci riss sich vor sieben Monaten Achillessehne Wie der 26-jährige Bullen-Defensivmann mit diesem Schock umging Welchen Zeitpunkt „Bertl“ für seine Rückkehr auf den Platz anvisiert

Salzburgs Lazarett ist seit geraumer Zeit gut gefüllt. Aktuell fehlen Trainer Matthias Jaissle mit Zlatko Junuzovic, Sekou Koita, Kamil Piatkowski, Benjamin Sesko, Oumar Solet und Albert Vallci sechs Akteure.

Letztgenannter zog sich vor sieben Monaten im Testspiel gegen Vorwärts Steyr einen Achillessehnenriss zu. Schritt für Schritt tastet sich der 26-Jährige wieder heran und schuftet am Comeback.

Vallci: „Ich hatte ein taubes Gefühl und keine Spannung im Fuß“
„Aktuell läuft es gut“, grinst der Steirer, „ich fühle mich immer besser.“ Das war freilich nicht immer so. Die ersten Tage nach der Verletzung waren hart. „Ich hatte ein taubes Gefühl und keine Spannung im Fuß“, war für „Bertl“ sofort klar, dass etwas Schlimmeres passiert sein muss. „Man ist anfangs enttäuscht und hinterfragt vieles. Das Ganze ist aber Teil des Berufs. Bei all den positiven Seiten muss man auch das annehmen.“ Auch ein Rückschlag – Vallci musste ein zweites Mal auf den OP-Tisch – konnte ihm nichts anhaben. „Ich kann es nicht ändern und versuche immer positiv zu bleiben.“

In den letzten Wochen lief alles nach Plan, konnte er auf einer Anti-Schwerkraft-Laufbahn die Leistung kontinuierlich steigern. Weshalb die Rückkehr ins Spielgeschehen langsam Formen annimmt. „Das Ziel ist es, im Jänner wieder ohne Probleme mitwirken und angreifen zu können.“

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Man ist anfangs enttäuscht und hinterfragt vieles. Das Ganze ist aber Teil des Berufes. Bei all den positiven Seiten muss man auch das annehmen.

Albert VALLCI über die Diagnose Achillessehnenriss

Salzburgs Entwicklung? Für Vallci „Wahnsinn“
Auch ohne Einsätze versucht sich Vallci ins Team einzubringen, vor allem die jungen Spieler zu unterstützen. „Ich will’s ja gar nicht hören“, grinst er, „aber ich bin der Fünftälteste im Team“, scherzt er. Wie er die sportliche Entwicklung der Truppe sieht? „Wahnsinn! Dabei hatten viele damit gerechnet, dass wir diesmal zu erwischen sind.“

Christoph Nister
Christoph Nister
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