28.10.2021 08:00 |

Aktie Adeyemi

Diese Klausel kostet den Meister Millionen

Ein Transfer von Karim Adeyemi würde Salzburg ein Vermögen bringen. Der Ex-Klub des Stars würde aber ein großes Stück des Kuchens bekommen. Nach dem Sieg über St. Pölten steht Jaissle-Elf im Viertelfinale des Cups.

Mit einer Direktablösesumme von gut 30 Millionen Euro avancierte Patson Daka im vergangenen Sommer zum Rekordtransfer von Meister Salzburg. Eine Bestmarke, die schon wieder wackelt. Denn ein Abgang von Karim Adeyemi scheint unausweichlich, lediglich der Zeitpunkt ist offen. Der 19-Jährige zeigte in den letzten Monaten, dass er bereit ist für den nächsten Schritt. Der wäre nicht nur für den deutschen A-Teamspieler höchst lukrativ, sondern auch für die Bullen. Summen von bis zu 40 Millionen Euro kursieren. Der Daka-Rekord wäre schon wieder Geschichte!

Bei aller Vorfreude auf einen weiteren Geldregen für den Abo-Champion: Salzburg muss auf einen beträchtlichen Teil des Ablösekuchens verzichten. Wie die „Krone“ erfuhr, wird Adeyemis Ex-Klub Unterhaching an der Ablösesumme partizipieren – und das nicht zu knapp. Zwischen 20 und 25 Prozent sollen an die Bayern gehen. Bei einer Ablösesumme von 40 Millionen wären das bis zu zehn „Mille“ für Haching.

Wer nun denkt, die Bullen ließen sich bei seiner Verpflichtung über den Tisch ziehen, irrt allerdings. Solche Weiterverkaufsbeteiligungen sind Usus. Auch Salzburg war schon des Öfteren Nutznießer davon.

Und könnte es schon bald wieder werden. Dann nämlich, wenn Erling Haaland Dortmund verlassen sollte. Der Norweger verließ die Mozartstadt mit einer ähnlichen Klausel und würde die „verlorenen“ Adeyemi-Millionen nicht nur kompensieren, sondern sogar noch deutlich übertreffen. 

Serie geht weiter
Indes blieb die Elf von Matthias Jaissle auch im 20. Saisonspiel ungeschlagen, bezwang St. Pölten im Cup-Achtelfinale auswärts mit 3:0. Guindo, Adamu und Kristensen trafen für den Titelverteidiger, der sich in Hälfte eins überraschend schwer tat. Der Bullen-Gegner in der Runde der letzten Acht wird am Sonntag in der ORF-Sendung „Sport am Sonntag“ ermittelt.

Christoph Nister

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Christoph Nister
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