18.10.2021 17:01 |

„Scharfer Gegenstand“

Norwegen: Attentats-Opfer laut Polizei erstochen

Die fünf Todesopfer des Anschlags im norwegischen Kongsberg sind nicht durch Pfeil und Bogen getötet worden, sondern wurden erstochen. Bei den Angriffen habe der Täter „irgendwann Pfeil und Bogen weggeworfen oder verloren“, sagte Polizeiinspektor Per Thomas Omholt am Montag. Die Opfer habe er dann mit einem „scharfen Gegenstand“ offenbar wahllos erstochen.

Der 37-jährige Däne Espen Andersen B. hat gestanden, am vergangenen Mittwoch in Kongsberg im Südosten Norwegens fünf Menschen getötet und drei weitere verletzt zu haben. Dabei schoss er unter anderem mit Pfeil und Bogen um sich. Insgesamt hatte er mit Pfeil und Bogen den Angaben zufolge auf mehr als zehn Menschen gezielt.

Wahllos getötet
Laut Omholt hat B. seine Opfer offenbar wahllos getötet. Welchen „scharfen Gegenstand“ er dabei nutzte, wollte der Inspektor aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

Islamismus-These „abgeschwächt“
Die Ermittler gehen inzwischen davon aus, dass B. in erster Linie psychische Probleme hat. Die Hypothese, er sei zum Islam konvertiert und habe sich radikalisiert, habe sich hingegen weiter „abgeschwächt“.

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