16.10.2021 13:01 |

Hoffen auf Grüne Karte

UNESCO prüfte den Geopark Karawanken

Weltweit gibt es 180 Geoparks in 45 Staaten - einer davon ist der Geopark Karawanken, der seit fünf Jahren UNESCO-Mitglied ist, und neun Kärntner und fünf Gemeinden aus Slowenien vereint. Diese Woche wurde der Park von der UNESCO-Kommission erneut geprüft. Alles wartet auf das Ergebnis.

Das Team von Geopark-Manager Gerald Hartmann hat gemeinsam mit Kollegen aus Slowenien große Aufbauarbeit geleistet. Seit der Ernennung zum UNESCO-Geopark im Jahr 2015 sind Projekte um zehn Millionen realisiert worden.

Viele Projekte umgesetzt, ein Besucherzentrum geplant
Während in Slowenien etwa die Errichtung von zwei Kultur- und Info-Zentren, Biberlehrpfad oder Zip-Line-Parcours umgesetzt wurde, errichtete man in Kärnten eine Boulderhalle, Geopark-Zentrum, Koschutaspielplatz und vieles mehr. Das neue Besucherzentrum auf der Petzen namens Geodom wird noch gebaut. „Mit unseren Geopark-Säulen, die in zahlreichen Gemeinden aufgestellt worden sind, haben wir auch ein Zeichen gesetzt“, so Hartman.

Zeugnis ausgestellt
Nun wurde der Park eine Woche lang von UNESCO-Prüfern begutachtet. Sie stellen ein gutes Zeugnis aus: „Wir sind fasziniert. Das, was wir gesehen haben, zeugt von höchster Qualität.“

Es gibt aber auch Kritik
„Den Gemeinden sollte endlich bewusst werden, was für ein starkes Instrument der Geopark für sie ist.“ „Wenn die Prüfung endgültig bestanden ist, wird der Geopark die ,Grüne Karte’ erhalten und darf damit das UNESCO-Prädikat behalten“, so Präsident Gerhard Visotschnig.

Gerlinde Schager
Gerlinde Schager
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