Nur dringende Fälle

Große Personalsorgen bei der Jugendhilfe Linz-Land

Corona-Pandemie und Baby-Boom in der Abteilung! An die Grenze der Belastbarkeit sind zuletzt die Mitarbeiter der Kinder- und Jugendhilfe der Bezirkshauptmannschaft Linz-Land geraten. Über die Sommermonate wurden nur dringende Fälle bearbeitet und viele Beratungstermine auf den Herbst verschoben.

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„Die Probleme haben sich nur auf den August beschränkt, jetzt haben wir nach einer externen Ausschreibung die offenen Stellen nachbesetzen können“, atmet Bezirkshauptmann Manfred Hageneder nun aber wieder auf.

Hilferuf
Anfang Juni setzte der Behördenchef noch einen Hilferuf ab. Er informierte alle Träger von Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen über Personalprobleme. „Auf Grund einhergehender verringerter Personalressourcen kann die Kinder- und Jugendhilfe nur dringende Fallanfragen bearbeiten. Zusätzlich sind die Sozialarbeiterinnen angehalten, bei Bedarf bereits geplante Besprechungstermine zu verschieben“, hieß es im Schreiben. Von einem alarmierenden Zustand könne laut Hageneder dennoch keine Rede sein. Es sei darum gegangen, Druck von den Mitarbeitern zu nehmen und die Träger der Jugendvereine um Rücksichtnahme auf die Personalsituation zu bitten.

Babyboom
Grund für die angespannte Lage in der Abteilung war der Abbau von Urlauben und Überstunden, erklärt der BH-Chef. Diese hätten sich durch die Corona-Pandemie und das Mitwirken einiger der 45 Mitarbeiter im Krisenstab mehr als sonst angehäuft. Und „es sind vier Mitarbeiterinnen schwanger, so viele auf einmal ist ungewöhnlich“.

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