Pierer Mobility

Neues Werk in Bulgarien hat vorbeugende Wirkung

176.045 Motorräder sowie 53.378 E-Bikes und Fahrräder wurden im ersten Halbjahr verkauft - mit Vollgas ist Pierer Mobility unterwegs. Und in dem Tempo soll’s weitergehen. Fix: In Bulgarien entsteht eine Fahrrad-Produktion.

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Plovdiv in Bulgarien: In der 347.000-Einwohner-Stadt stellt Pierer Mobility gemeinsam mit der Firma Maxcom, einem der größten Fahrradhersteller Osteuropas, eine eigene E-Bike-Fertigung auf die Beine.

Auf einer Fläche von 130.000 Qudratmetern werden im Zuge des Gemeinschaftsprojekts 40 Millionen € investiert. Für Zulieferer gibt’s die Möglichkeit, sich am Standort anzusiedeln, lässt die von Mattighofen aus agierende Pierer Mobility AG wissen, die in Plovdiv plant, bis zu 350.000 Fahrräder pro Jahr herzustellen. 2023 soll das Werk in Betrieb gehen.

Es ist eine Entscheidung für die Zukunft, die die von Stefan Pierer geführte Firma getroffen hat. „Wir haben dort rundherum Möglichkeiten zur Erweiterung“, sagt Vorstand Viktor Sigl. Maxcom produziert derzeit die Hälfte aller E-Bikes der Innviertler, die andere Hälfte wird in Taiwan hergestellt. Von Asien aus soll in Zukunft vor allem Nordamerika mit Rädern der Marken „Husqvarna“, „Gasgas“ und „R Raymon“ beliefert werden, von Bulgarien aus der Rest der Welt. „Wir glauben, dass die Zollproblematik zunimmt, dazu die steigenden Transportkosten - man wird Wege verkürzen müssen. Wir wollen uns besser aufstellen“, so Sigl.

Die Pierer Mobility AG machte heuer im ersten Halbjahr einen Umsatz von 1,078 Milliarden Euro, könnte bis Jahresende erstmals die Zwei-Milliarden-Euro-Marke knacken.

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