Franco Foda rotierte, verpasste Hölzl und Standfest eine Pause, brachte Salmutter und Ehrenreich. Und im Angriff warf er statt Muratovic wieder Szabics in die Schlacht. Aber das frische Blut zeigte keine Wirkung. Wer dachte, Sturm würde das Schlusslicht mit Haut und Haaren fressen, der irrte gewaltig.
Die Hausherren schafften es einfach nicht, den LASK unter Druck zu setzen, harmlose Schüsse von Weinberger (17.), Szabics (19.) und Salmutter (23.) waren die einzige Ausbeute. Erst nach einer halben Stunde pirschte sich Sturm zweimal gefährlich an: Zuerst ließ Szabics Lukas und Lopez stehen, haute die Kugel aber um Zentimeter am langen Eck vorbei (35.). Gleich danach hatte Salmutter nach Wolf-Flanke Pech, sein Kopfball klatschte nur an die Stange.
Eine enttäuschende erste Hälfte, die die nur 7.395 Zuschauer mit Pfiffen quittierten. Und der Unmut der Fans sollte nach der Pause noch größer werden: Haltbarer Weitschuss von Tenesor, Cavlina machte keine gute Figur – 0:1 (50.).
Harter Elfer
Ein Schock für die Foda-Elf, von dem sie sich erst in der 67. Minute erholte: Bubenik und Salmutter krachten im Strafraum zusammen, Referee Dintar entschied auf Elfmeter. Eine harte Entscheidung. Den Penalty verwandelte der erst zuvor eingewechselte Haas zum 1:1 (67.). Im Finish warf Sturm noch einmal alles nach vorne, aber das Siegestor wollte nicht mehr fallen. Die beste Chance hatte noch Hölzl, aber sein Volley-Aufsitzer ging knapp am Tor vorbei (87.).
von Burghard Enzinger, "Steirerkrone"
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