Der Passat Highline sah gut aus, hatte wenig Kilometer und der Preis passte. Das Angebot, das der Tiroler auf einer seriösen Autoverkaufs-Plattform im Internet fand, wirkte perfekt. Der junge Mann nahm Kontakt auf und schnell war der Handel über die Bühne. Zumindest am Papier. Auch wenn der Tiroler durchaus skeptisch war.
Der Verkäufer schrieb aus England, dass der Wagen, den er in Österreich gekauft hatte, in London stünde. Er habe in Wien gearbeitet, sei aber nun wieder auf der Insel und da habe er mit der falschen Lenkung Probleme. Deshalb trenne er sich von dem Wagen.
Von perfektem Web-Auftitt geblendet
Der Tiroler glaubte dem Anbieter und vertraute ihm auch, als dieser ein Unternehmen nannte, das den Auto-Transport von London nach Tirol übernimmt. "Die Website sieht dermaßen perfekt aus, man kann die Ware mit einer Trackingnummer verfolgen, zudem gab es andere Benützer, die positive Bewertungen abgaben", erzählt der junge Mann.
Also ließ er sich überreden 3.000 Euro als Anzahlung per Western-Union-Überweisung zu verschicken. Kaum war das Geld weg, tauchten Probleme auf und nun reagiert der Verkäufer gar nicht mehr. Ein Spezialist der Polizei macht wenig Hoffnung: "Das Geld dürfte futsch sein." Dennoch rät er diesem und auch anderen Betroffenen auf jeden Fall Anzeige zu erstatten.
Kronen Zeitung









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