Wichtige Infos erfragt

Kremser Flutschutz als Vorbild für Villach

Niederösterreich
10.08.2021 14:00
2002 war der Kremser Hochwasserschutz erstmals im Einsatz. Knapp 20 Jahre später ist das Know-how aus der Wachaumetropole weit über die Grenzen Niederösterreichs gefragt. Zuletzt holte sich eine Delegation aus Villach für die Verbesserung ihres Schutzes entlang der Drau wichtige Tipps.

Der Blick auf die nackten Zahlen zeigt die riesigen Dimensionen des Hochwasserschutzes in Krems-Stein. Errichtungskosten von mehr als 20 Millionen Euro stehen verhinderte Schäden aus den Jahren 2002 und 2013 in der Höhe von 52 Millionen Euro gegenüber. Viel mehr als nur diese Zahlen interessierte zuletzt eine Delegation aus Villach in Kärnten. Dort möchte man nämlich den bestehenden Schutz mit mobilen Elementen erhöhen. Die technische Umsetzung, die Dauer des Aufbaus, Fragen zur Logistik oder wiederkehrende Wartungskosten waren Thema des Besuchs.

„Krems war eine der ersten Städte in Österreich, in denen der mobile Hochwasserschutz im Einsatz war. Dementsprechend häufig wird nach unseren Erfahrungen gefragt“, erklärt Feuerwehrkommandant Gerhard Urschler, dessen Kameraden den Aufbau der mobilen Wände gleich demonstrierten. Bereits zuvor holten sich etwa Gäste aus dem deutschen Passau Infos.

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