Ex-Rapidler Kvilitaia:

„Famagusta? 40 Grad - Rapid muss vorlegen“

Rapids Wiedersehen mit Anorthosis Famagusta ist auch das Duell der Ex-Klubs von Giorgi Kvilitaia. Tipps kann der Stürmer Grün-Weiß kaum geben - aber er warnt vor Trainer und Hitze.

„Ganz ehrlich, ich dachte auch, dass das Niveau niedriger ist. Aber der Fußball hier ist besser, als viele glauben. Die Chancen sind 50:50.“

Giorgi Kvilitaia will sich beim Duell seiner Ex-Klubs nicht festlegen. Bis 2018 stürmte der Georgier für Rapid, dann ging er für fast drei Millionen Euro zu Gent, ehe er in Zypern landete. Letzte Saison erzielte er für Anorthosis Famagusta 15 Tore, holte den Pokal, jetzt wechselte er zu APOEL Nikosia.

Viele Tipps kann er seinen Freunden in Hütteldorf aber nicht geben: „Weil die halbe Mannschaft ausgetauscht wurde“, schmunzelt der 27-Jährige.Acht Spieler kamen neu, 16 Legionäre stehen im Kader. Vor allem warnt Kvilitaia vor Trainer Temuri Ketsbaia: „Er ist speziell, legt großen Wert auf Disziplin. Für ihn lassen die Spieler alles am Platz, er kann richtig motivieren.“

Das hat Rapid schon 2008 schmerzhaft erlebt, da war Ketsbaia zum ersten Mal Anorthosis-Trainer, scheiterte Grün-Weiß mit 0:3 (A), 3:1 (H). Danach stand Rapid als regierender Meister mit leeren Händen da, kippte die Stimmung rund um Trainer Pacult. Und Anorthosis holte in der Champions League sechs Punkte.

Heiße Atmosphäre
„Das traut man ihnen hier in Zypern jetzt auch zu“, so Kvilitaia. „Für Rapid wird es hart, sie müssen daheim vorlegen.“ Weil das Rückspiel in Larnaca brutal werden kann. „Die Fans sind fanatisch, kommen auch zum Hotel. Die Atmosphäre bei unserem Cupsieg war unglaublich. Und hier hat es teilweise 40 Grad, ist es auch nach dem Sonnenuntergang heiß. Daran muss man sich erst gewöhnen.“ Was Rapid 2008 nicht gelang ...

Rainer Bortenschlager
Rainer Bortenschlager
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