Verdoppelung geplant

100-Millionen-Euro-Spritze für Ärztezentren

Oberösterreich
28.07.2021 17:00

Die Gründung von Primärversorgungszentren, in denen unterschiedliche Fachärzte, Therapeuten oder Pflegekräfte zu finden sind, geht zäh voran. Seit dem Start des Pilotprojekts in Enns 2017 folgten österreichweit nur 26 Eröffnungen. Geplant waren eigentlich 75. Jetzt will Minister Mückstein den Turbo zünden.

Als vor vier Jahren das Primärversorgungszentrum (PVZ) in Enns erstmals die Pforten öffnete, waren die Erwartungen hoch. Bis Ende 2021 hätten weitere 75 ähnliche Einrichtungen gegründet werden sollen, 20 davon in Oberösterreich. Trotz der „Erfolgsgeschichte Enns“ mit bis zu 600 Patienten täglich, folgten in ganz Österreich lediglich 26 PVZ-Eröffnungen.

Vorzeige-Zentrum
Nun kündigt Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) eine Primärversorgungsoffensive an. Zum Auftakt des Vorhabens besuchte er wohl auch ganz bewusst das Vorzeige-Zentrum in Enns. „Zusätzliche 100 Millionen Euro aus den EU-Aufbaufonds ermöglichen es, unsere Pläne zur Stärkung der Primärversorgung mit voller Kraft voranzutreiben“, so Mückstein.

Akuter Hausärztemangel
Ziel sei eine Verdoppelung der Zentren bis Ende 2026, um dem vor allem in ländlichen Regionen akuten Hausärztemangel gegenzusteuern. Die aus Enns stammende LH-Vize und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (VP) begrüßt die Ankündigung: „Jede Einrichtung mehr ist ein wichtiger Schritt in eine noch bessere wohnortnahe Versorgung der Patienten.“

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