Wenn wie in den vergangenen Wochen die Quecksilbersäule tagelang über die 30-Grad-Marke klettert, wird’s für Bahnbetreiber spannend: Denn die Schienenstränge heizen sich entsprechend auf – bis es zu sogenannten Verdrückungen, also zu Verformungen der Gleise, kommt. „Heuer hatten wir damit keine Probleme, obwohl früher bei solchen Hitzeperioden bis zu 20 Stellen auf der Mariazellerbahn betroffen waren“, sagt Verkehrslandesrat Ludwig Schleritzko. Was ist jetzt anders? Fahrgästen und Anrainern der Bahnstrecke wird aufgefallen sein: Die Schienen sind auf gewissen Abschnitten weiß.
„Diese Farbe reflektiert das Sonnenlicht und reduziert die Temperatur der Gleise“, erklärt Barbara Komarek, Geschäftsführerin der NÖ-Bahnen. Vergleichsmessungen zeigten einen Unterschied bis zu sechs Grad – und genau die sind entscheidend, dass die Schienentemperatur nicht über den kritischen Punkt von 55 Grad steigt.
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