Steirer fordern

Macht Schluss mit dem Atom-Wahnsinn!

Steiermark
27.07.2021 07:00

In der Atom-Causa Krško wehrt sich nun Slowenien gegen die Kritik aus Österreich: Zwar verstehe man die Sorgen des Nachbarlandes, jedoch lehne man „Pauschalurteile“, wonach es sich um ein „zweites Tschernobyl“ handle, ab, sagt Sloweniens Botschafter Aleksander Gerzina gegenüber der APA. Indes sammelt Global 2000 weiter eifrig Unterschriften: Die 47.000er-Marke ist bereits geknackt!

Das jüngste Bekenntnis der slowenischen Regierung zum AKW Krško „ist noch keine Entscheidung für den Bau eines zweiten Reaktorblocks“, betont Botschafter Gerzina. Es handle sich erst um die Einleitung des Verfahrens für die Umweltverträglichkeitsprüfung, an der auch Österreich „aktiv“ beteiligt sei. „Wir sind noch ganz am Anfang eines Prozesses, der ziemlich lang sein wird.“

Kräftigen Rückenwind im Kampf gegen den Nuklearmeiler, der in einer Erdbebenzone steht, bekommt die Umweltorganisation Global 2000 jedenfalls von der steirischen und Kärntner Bevölkerung: 47.000 Unterschriften sind bereits via Online-Petition eingelangt (siehe auch Kasten rechts) - und es werden täglich mehr: „Unser Ziel ist klar, wir wollen die 50.000er-Hürde nehmen“, sagt Anti-Atom-Sprecher Reinhard Uhrig.

Zwei starke Stimmen gegen die atomare Bedrohung aus Slowenien: Pamela Rendi-Wagner und Anton Lang (SPÖ). (Bild: Christian Jauschowetz)
Zwei starke Stimmen gegen die atomare Bedrohung aus Slowenien: Pamela Rendi-Wagner und Anton Lang (SPÖ).

Unterstützung kommt auch von der Politik: So schalteten sich etwa bereits Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Kanzler Sebastian Kurz, Klimaschutzministerin Leonore Gewessler und SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner ein.

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