Die steirische Polizei gab im Rahmen der Initiative „Gemeinsam.Sicher“ in Köflach praktische Tipps zur Verhinderung von Badeunfällen.
Die Aktion fand in der Therme Köflach statt. Seitens der Polizei konnte zu diesem Thema der Leiter des Büros Controlling in der Landespolizeidirektion Steiermark, Hofrat Johann Hohl, als Experte gewonnen werden. Hohl ist ehemaliger Leistungs- und Rettungsschwimmer und in seiner Freizeit Schwimmtrainer. Dabei trainiert er Kinder, aber auch Schwimmer der Special Olympics Österreich.
Die Corona-Pandemie hatte auch Auswirkungen auf das Freizeitverhalten der Bevölkerung und somit auch auf das Schwimmen. In den vergangenen Monaten entfiel bei Volksschulkinder der Schwimmunterricht, sodass in diesem Bereich nun Defizite auftreten. Es fällt vielen Kindern schon schwer, sich über Wasser zu halten. Ebenso waren in der Vergangenheit Schwimmbadbesuche über einen längeren Zeitraum hin verboten. Dies alles führte zu fehlender Übung und Ausbildung der kleinen Schwimmer und zu einem Anstieg der Badeunfälle. Auch die Polizei ist leider oft mit den tragischen Folgen dieser Unfälle konfrontiert und setzt daher auf Prävention.
Bei der Aktionsveranstaltung erklärte Johann Hohl den Kindern und den Trainierenden der Special Olympics die Baderegeln und auch das richtige Verhalten in der Nähe von Gewässern. Um die Thematik visuell gut darzustellen, wurden seitens der Polizei Schwimmnudeln und Wasserbälle an die Kinder und an Badegäste verteilt.
Hofrat Johann Hohl zum Thema Schwimmen: „Für mich als Polizist und Schwimmtrainer hat Aufklärung einen hohen Stellenwert, da Kinder oft blitzschnell und lautlos ertrinken.“
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